Guten Morgen, wie hast du geschlafen?
Als Antwort zuerst ein unbestimmbarer Grunzlaut und dann ein unmissverständliches, „leck mich“ (für eine 93 Jährige ein interessanter, überraschend moderner Sprachgebrauch)
Gut gelaunt sieht jedenfalls anders aus, es hat dann auch gut eine Stunde gedauert, bis sie das übliche Morgenritual (Toilettenstuhl, „Frühstück“, Medikamente) hinter sich gebracht hat.
So fangen z.Z. „gute Tage“ an!

Bei schlechten Tagen z.B. hat sie sich nachts die Windeln ausgezogen, das Bett verschissen (nicht nur) und das Morgenritual dauert 2 Stunden und ich kann froh sein, wenn ich ihr an solchen Tagen dann noch ein Minimum an Flüssigkeit und Kalorien zuführen kann.