Philosophen über Flüchtlingskrise: Das Ende der Lebenslüge

Ein Link zum Original, zum selber lesen … so man noch fähig ist, längere Texte [also länger als SMS und Twitterzwitscher] zu lesen und willens ist sie zu verstehen [fn mit dem Verstehen haben ja viele ein Problem]

Das Ende der Lebenslüge

am Interessantesten, weil schön kurz und leicht verständlich die beiden Absätze
„Welche Faktoren lassen Angst vor dem Fremden in Hass auf den Fremden umschlagen?“

so gut, da muß ich zitieren ;-}

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Wenn ich hasse, mache ich mich stark gegenüber einer anderen Person, die ich bedrohen, verunglimpfen oder auf sonstige Weise niedermachen kann. In der Regel ist dieser Andere aber kein konkreter Anderer, sondern ein konzeptioneller Anderer wie die Muslime, die Juden oder die Ungläubigen. Im Hass stärke ich meinen Selbstwert durch gruppenspezifische Menschenfeindlichkeit.
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Sie sind nämlich von dem Gefühl beherrscht, dass sie aufgrund von Bedingungen, die sie selbst nicht kontrollieren konnten, unter ihren Möglichkeiten geblieben sind

Der letzte Satz trifft natürlich und auch besonders auf diejenigen zu, deren Möglichkeit aufgrund eigener intellektueller Beschränkung sowieso schon ziemlich gering waren.

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