Über mich, mal anders

vivi

Dritte sehen einen ja oft ganz Anders, manchmal sogar überraschend Anders. Die netteste Beschreibung meiner Person entstammt der Feder einer langjährigen, engen Freundin, ein Geburtstagsgruß:

So wie es bei den Chinesen im Horoskop das Jahr des Tigers oder der Schlange gibt, ist es in unserer westlichen Welt das Jahr des MOLs.

Einzigartig dabei, dass es keine wiederkehrenden Jahre gibt wie bei der Schlange oder des Tigers. Lediglich das Jahr 1957 steht unter dem Zeichen des MOL. Nun könnte man meinen, jeder der in diesen 365 Tagen das Licht der Welt erblickt hat, ist zugleich auch als MOL geboren. Weit gefehlt. Der MOL ansich hat das Highlander Syndrom zu eigen, was soviel sagen will wie “ Es kann nur einen geben“. Dieser jener eben braucht als Zugangsvorraussetzung eines original MOLs weitere Daten, wie den 11.Dezember. Sonst wird das nix. Alle anderen sind hier als unvollendete, lachhafte Kopien nicht weiter erwähnenswert.
Soweit die Einführung, die dazu dienen soll auch Laien das Erkennen von Original und Fälschung zu ermöglichen.
Schon bei der Geburt des MOLs zeigt sich seine Einzigartigkeit. Durch eine gekonnte gehockte Schraube mit ausgestrecktem rechten Arm, springt einem der MOL entgegen, was dann für die nächsten 47 Jahre die einzige sportliche Höchstleistung bleiben wird. Die Mutterbrust und die damit zusammenhängende Nahrungsaufnahme wird nur solange hingenommen, bis mit den ersten Zähnen und Fingerfertigkeiten unsinnigste Lebensmittelkombinationen sich den Weg durch die Futterluke bahnen können. Hierbei ist Schärfe nicht uninteressant und in Südamerika wurde deshalb eine Chilischote nach ihm benannt (Chili extrema erotica impulsiva hämmorhoida).
Der MOL ansich ist Nestflüchter und überspringt das Dreirad, um noch mit Lederwindeln sich aufs Bike zu schwingen zu können. Jahrelanges biken mit kurzen Unterbrechungen um Chil zu kochen, erklären den imaginären Bartwuchs, der den MOL mehr als stattlich wirklich lässt. Wurde hier noch nicht groß das Kommunikatiosnverhalten des MOLs erwähnt, so liegt das daran, dass er sehr wählerisch ist, wem er sich da näher anvertrauen mag und vorallem, wessen Geblubber und Gesabber seine Lauscher durchdringen dürfen. Hat er jedoch Vertrauen gefunden, zeigt er sich als kritischer Freund, der im Umkehrverfahren auch fähig ist, Kritik des Gegenübers anzunehmen. Hierbei ist eine Fütterung mit Chili als Gesprächserleichterung zu empfehlen.
Bei Guter Pflege wird so ein MOL steinalt und ist knuffig anzusehen. Von grösster Ruhe bis zur lautstarken Gemütsäusserung, bleibt es mit dem MOL im Hause interessant. Sollte der MOL sein Herz verschenken, zeigt er sich ausdauernd und geradezu liebevoll und schafft es, mehrere Gedankengänge (sogar ausserhalb des Chilis) gleichzeitig zu vollziehen. Der MOL ist eher gemütlich und ein Zweizehenfaultier kann schonmal nervös im Vergleich zu ihm wirken. In diesem Zustand sammelt sich der MOL für neue Dinge des Lebens.
Bei kontinuierlicher Zufuhr von Chili und Bereitstellung von Whiskey zu bestimmten Anlässen, wird der MOL steinalt.

(Moli) bester)

Alles Liebe zum Geburtstag und damit angeknüpft, schön, dass es dich gibt…

6 thoughts on “Über mich, mal anders

  1. Oh, irgendwie ist alles an mir vorüber … woher sich mol eigentlich ableitet, wann er seine Seite von schwarz mit piclens-Unterstützung auf modern-weiß wandelte, uvm. Wie auch immer, ich war hier! + Grüße und so. Robin alias RitterRunkel =)

  2. Mein Blog war doch schon immer (fast) modern-weiß, meine Galerie hat weiterhin den dunklen Hintergrund.
    Piclens war mir zuviel Spielerei.

    Zeiten ändern sich ;-}

  3. Fürwahr, das tun sie. Und oh, dann hab ich Deinen Blog entweder innerlich verdrängt oder aber ihn noch nie bemerkt … Piclens war mir jedenfalls auch irgendwann zu doof (als sie Werbung einführten) und ich glaube, die haben auch nicht überlebt. Zumindest hab ich nie wieder was gesehen …

  4. Cooliris ist von Yahoo gekauft worden und irgendwann ist wohl auch die Hype abgeklungen die Bilder in einer 3D Wall anzuzeigen.
    Wobei ich es ja ganz nett fand, wenn es auf normalen Webspace (also kein Vserver/Server) nicht so zäh gelaufen wäre. Dazu kam dann auch noch, daß die Einbindung in Piwigo einiges an Fallstricke hatte und die entsprechenden Plugins nicht Zeitgleich mit Piwigo aktualisiert wurden.
    Blog und Galerie sind schon seit 10 Jahren getrennt, bei der Galerie bin ich treuer Piwigo fan, das Blog hat schon einige Wechsel (plain html, cmsimple, wordpress) hinter sich. Ist natürlich gaanz schlecht für SEO, wenn sich alle 1-2 Jahre die Links zu den Artikeln ändern … was mich auch nicht von nächsten Wechsel abhalten wird (wahrscheinlich wieder handmade html/css)

  5. Oh, das mit Yahoo war mir glatt entgangen. Ich hab Galerie und Seite auch handgemacht, aber letztlich ist das auch nicht SEO-optimal, da man ja dazulernt und so nach und nach auch wieder Links ändert. Z. B. durch eingeführte Seitenzahlen, usw.
    Find ich gut, daß man auch mal hört, wie einer vom CMS auf handgemachte Zeilen umsteigt. Scheint mir nämlich relativ selten geworden …

  6. Das Umstiegsprojekt wird noch einige Zeit dauern, vor allen Dingen habe ich noch nicht mit mir abgeklärt ob ich Kommentierung einbinden will und ob ich eine attraktive Alternative zu commentics finde, das ist mir für meine Belange und Ansprüche nämlich viel zu fett und externe Dienste wie disqus kommen für mich aus Prinzip nicht in Frage ;-}

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