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meine fotografischen Erfahrungsberichte

Bemerkungen zu des Fotografen liebsten Spielzeuges: sein „Equipment“, Ausrüstung, photographic gear, meist aufgeteilt in einzelne Untergruppen wie : Kamera(s), Objektive, Zubehör (davon kanns reichlich geben).

Die Ausrüstung ist dann meist auch noch stetem Wandel unterworfen, auch wenn manche Neuanschaffungen nicht wirklich durch bessere Bildqualität zu rechtfertigen sind, sondern eher eine Huldigung des Spieltriebes darstellen.

Einiges davon benutzt man öfter als Anderes, das muß dabei nicht unbedingt mit der rein technischen Leistungsfähigkeit zusammenhängen. Es kann auch liebgewonnene Gewohnheit oder einfach bloß eigener Stil sein, wo und wie man seine Schwerpunkte setzt.

Ich bevorzuge „Altglas“, also Objektive aus dem letzten Jahrtausend, die rein mechanisch an die Kamera adaptiert sind. Kein AF, nichtmal Springblende; manuelles Scharfstellen bei Arbeitsblende. Abgesehen von der fehlenden Springblende also kein großer Unterschied zu dem was ich seit Anfang der 70er gewohnt bin.
Das sich dann trotzdem auch einige „moderne“ Objektive im Zubehörpark ansammeln hat wenig mit Notwendigkeit, eher mit Spieltrieb und wachsender Bequemlichkeit zu tun. Wie die meisten Männer wurde ich nie aus Legoland rausgeschmissen, ich bin verspielt.

Meine Neugierde erstreckt sich dabei hauptsächlich auf Preiswertes, wobei man für einen Exoten wie das Tamron 28-105mm F:/2.8 schon einiges an Geduld aufwenden muß um es überhaupt aufzutreiben.

Ich teste nichts, ich benutze! Deswegen schreibe ich auch keine Testberichte, sondern Erfahrungsberichte. Mir mangelt es nicht an Ego zuzugeben, daß meine Berichte absolut subjektiv sind, keine Allgemeingültigkeit beanspruchen und Andere zu anderen Ergebnissen kommen könnten. In dem Sinne … ;-}

Sätze die mit „Ken Rockwell hat…“ beginnen sind das Forenäquivalent zu „Es war einmal…“

Ein Hinweis zu den Bildern. Viele Bilder hier sind groß, full hd oder auch Originalgröße der Kamera. Um sie in das vorgegebene Design anzupassen, werden sie nur für die Anzeige im Browser verkleiner.
Man kann mit der linken Maustaste das Eigenschaften Menü des Browsers aufrufen und sich das Bild dort dann auch in Originalgröße anzeigen lassen.

Die sogenannte 100% Ansicht oder auch das Vollbild in Originalauflösung sind in meinen Augen unabdingbare Vorraussetzung zur Beurteilung der Stärken und Schwächen eines Objektives, Kamera, optischen Zubehörs.
Eingedampft auf eine Größe von 1600*1000 Pixel sieht nämlich alles irgendwie gut aus, egal ob es nun eine AldiCam für 89,-€ oder eine EOS 5D Mark2 mit 24-105/L für den 30fachen Preis ist.

Und das ist dann auch eines der Probleme, je nach Größe des ausbelichteten Bildes sieht niemand den Unterschied zwischen dem billigen Kitobjektiv, das man letztes Jahr zusammen mit der Kamera gekauft hat und dem edlen Glasklotz im 4 stelligen Eurobereich, den man heute nutzt.

Zum Abschluß noch eine Bemerkung zur Bearbeitung. Natürlich sind die RAW Bilder bearbeitet, schon die Wahl des Konverters ergibt unterschiedliche Bilder. Die unterschiedlichen Interpretationen des Weissabgleichs und der Helligkeit verändert zwar nichts an der Detailauflösung, aber wie wir sie wahrnehmen.
Wenn dann noch, wie bei RawTherapee, ein halbes Dutzend unterschiedlicher Algorithmen zur Entrasterung angeboten werden, die sich je nach Motiv und Kamera mehr oder weniger subtil unterscheiden, da betrachte ich es dann als legitim ein paar Regler selber zu verschieben.
Die Bilder sind also generell an meine Sehgewohnheiten angepasste Interpretationen, wobei ich, nicht nur bei Testbildern, aber generell darauf verzichte exzessiv nachzuschärfen oder zu entrauschen.